Archiv

„Hier findet Ihr ältere Beiträge, die nicht mehr auf der Startseite zu sehen sind.“

16.07.2020

Tierheim Elisabethenhof

Eine kleine Schmuse-Einheit für Kater „Prinz“.

07.07.2020

Aufgepasst!

„Hast du schon die neue Seite unter der Rubrik Kunterbunt gesehen?

Nein?

Die neue Seite heißt Videos zum Anschauen. Hier findest du Videos aus den Tierheimen, über Tierschutzthemen und vieles mehr.“

01.07.2020

Tierheim Bad Karlshafen

Jetzt, wo die Wolle runter ist, haben unsere Schafe auch direkt die Energie für einen Boxkampf. Alle sind sichtlich fitter seit der Schur.

22.06.2020

Vorsicht Gartenfallen!

Der naturnahe Garten liegt im Trend. Gilt es doch hier einen Lebensraum für Vögel, Insekten, Igel und Co. zu schaffen. Doch lauern auch hier viele Gefahren, die Wild-und Heimtieren zum Verhängnis werden können.

Kelltertreppen und Lichtschächte:
Igel, Mäuse, Kröten und Frösche usw. stürzen auf der Suche nach Futter oder bei der Wanderung zu ihren Laichgebieten immer wieder Treppen hinunter und schaffen es nicht aus eigener Kraft wieder hinauf. Ohne Wasser und Futter müssen sie hier kläglich verenden.
Hilfe: Regelmäßige morgendliche Kontrollen oder ein einfaches schmales Brett an der Seite können schnell Abhilfe schaffen.

Schwimmbäder und Teiche:
Steil abfallende Ufer und nicht gesicherte Schwimmbäder stellen für viele Tiere eine große Gefahr da. Auf der Suche nach Wasser werden Gartenteiche schnell zur tödlichen Falle. Viele Tiere schaffen es nicht aus eigener Kraft die steilen Uferböschungen hinauf und müssen ertrinken. In Schwimmbäder ertrinken nicht nur zahlreiche Insekten, auch für einige Haus-und Wildtiere wird das kühle Nass zur Todesfalle.
Hilfe: Ausstiegshilfen (auch im Winter), die fest verankert werden. Flache Ufer am Gartenteich.

Regenfässer und Brunnen:
Eichhörnchen, Vögel und Co. sind gerade im Sommer auf der Suche nach Wasser. Einmal hineingefallen, schaffen sie es nicht aus eigener Kraft wieder hinaus und müssen ertrinken.
Hilfe: Einfache Ausstiegshilfen oder Abdeckung der Regentonnen.

Rasenmäher, Sensen und Mähroboter:
Ein schöner Rasen will gepflegt sein. Gerade im Frühjahr wird gemäht, getrimmt und geschnitten. Die Geräte werden immer moderner und auch der Rasen wird mittlerweile automatisch gemäht. Die Folgen sind schwere Verletzungen bei Tieren.
Hilfe: Wer einen naturnahen Garten haben möchte in dem sich die Tiere und Insekten wohlfühlen sollen, sollte auf die modernen Geräte verzichten oder aber vorher Hecken und Gestrüpp gründlich absuchen, damit kein Tier verletzt wird. Das gilt auch beim Umsetzen von Blätter-oder Komposthaufen. Auf keinen Fall sollten diese einfach verbrannt werden. Zahlreiche Tiere kommen jährlich bei Osterfeuern qualvoll zu Tode, weil sie sich unter den Haufen versteckt haben.

Foto: bmt

17.06.2020

Nicht jeder Vogel braucht unsere Hilfe

Jedes Jahr werden im Frühling viele verwaiste oder verletzte Jungvögel gefunden und in unsere bmt-Tierheime gebracht.

Die Tierheim-Mitarbeiter geben ihr Bestes um die kleinen Vögelchen artgerecht zu versorgen und auf die Natur vorzubereiten. Da eine Mutter schwer zu ersetzen ist gelingt dies leider nicht immer.

Aber nicht jeder Vogel braucht unsere Hilfe! Immer wieder werden auch gesunde Vogelkinder gebracht, die vielleicht gerade vom Boden aus das Fliegen lernen und bei denen die Mutter bestimmt irgendwo in der Nähe war.

Bevor Du, deine Eltern oder deine Freunde einen Vogel aufnehmt wendet Euch bitte an die Tierheime und fragt, ob dies wirklich in diesem Moment nötig ist.

Im nachfolgenden Link gelangst Du auf die Seite der Wildvogelhilfe. Hier erhälst Du weitere Informationen zum diesem Thema.

Foto: Wildtierhilfe Schelderwald

09.06.2020

Frühlingszeit ist Jungtierzeit

Wusstet Ihr schon, das gerade zu dieser Zeit viele Rehkitze geboren werden?

Die Rehe suchen für Ihre Kinder Verstecke. Meist sind das die Felder der Landwirte, da das Saatgut so hoch gewachsen ist.

Hier besteht die Gefahr, dass Sie in der Erntezeit von einem Mähdrescher erwischt werden. Die Kitze sind so gut versteckt, dass die Bauern sie nicht sehen können.

Aus diesem Grund gibt es die Kitzrettung-Hilfe. Hier können sich Helfer, Landwirte und Jäger registrieren und zusammen vor der Erntezeit die Felder abgehen und nach Rehkitze suchen. Eine neue Variante ist, die Felder mithilfe von Drohnen abzusuchen. Im nachfolgenden Link kommt Ihr auf deren Seite und könnt Euch weiter über dieses Thema informieren. Ihr erfahrt dort auch, wie Ihr und Eure Eltern dabei helfen könnt, das Leben der jungen Tiere zu retten.

Foto: Wildtierhilfe Schelderwald

05.06.2020

Eichhörnchen Findelkinder

Es heißt ja immer, dass Wildtiere, die dem Menschen gegenüber zutraulich sind und keine Angst zeigen Tollwut haben. Aber das stimmt nicht! Eichhörnchen machen das, wenn Sie ganz dringend Hilfe brauchen!

Wenn dir ein Eichhörnchen folgt oder sogar an dir hochklettert habe bitte keine Angst! Meist sind es junge Eichhörnchen die ihre Mutter verloren haben und die Hilfe von Menschen ersuchen.

Was solltest du in so einem Fall machen?

Als aller erstes solltest du eine Wildtierauffangstation oder einen Tierarzt anrufen. Da jede Fehlentscheidung dem Tier das Leben kostet kann ist es wichtig, dass sich erfahrene Menschen darum kümmern. Ein Eichhörnchen kann 2 bis 6 Junge bekommen, daher werden in der Umgebung wahrscheinlich noch mehrere Findelkinder unterwegs sein. Schau dich genau um. Die Kinder brauchen eine Erstversorgung!

Die Kleinen können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren und brauchen eine Wärmequelle, wie eine Wärmflasche oder eine PET-Flasche mit lauwarmem Wasser. Aber sie müssen auch die Möglichkeit haben davon wegzugehen, falls ihnen zu warm werden sollte. Auch eine Flüssigkeitszufuhr ist ganz wichtig. Meist sind die Eichhörnchen schon mehrere Stunden oder sogar Tage ohne Versorgung unterwegs. Hier eignet sich abgekochtes Wasser oder Fencheltee. In 200 ml Wasser werden 2 Teelöffel Traubenzucker (oder normaler Zucker) und eine kleine Prise Salz hinzugegeben.

Bitte keine Milch füttern! Dies kann zu Krämpfen oder einem Kreislaufzusammenbruch führen!

In den nachfolgenden Links findet Ihr Telefonnummern von Pflegestellen, die sich um in Not geratenen Eichhörnchen kümmern und falls Ihr noch mehr über Eichhörnchen erfahren möchtet könnt Ihr unseren Flyer anschauen.